Berichte
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Von Kanälen und Tutorials: ‚YouTube‘ für Anfänger
In der vergangenen Woche führten der Jugendgemeinderat Vaihingen/Enz und der von Rudolfine Müller und Gisela Müller-Woock geleitete Internetstammtisch des Bürgertreffs im Rahmen des Projekts „Alt trifft Jung“ ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Vortrag über das Internet-Videoportal ‚YouTube’ fort.
Seit mehr als einem Jahr gastieren die Vaihinger Jungpolitiker immer wieder im Bürgertreff in der Grabenstraße. Am Dienstagnachmittag vergangener Woche referierte Jugendgemeinderat Julio Magdalena knapp eineinhalb Stunden vor ungefähr 25 Zuhörern über das Videoportal ‚YouTube’ und dessen zahlreiche Funktionen.
Kanäle, Playlisten, Untertitelfunktion, Vollbildmodus, Klicks. Der 17-Jährige erklärte den Aufbau der Internetseite ebenso wie das Erscheinungsbild des angeklickten Videos. Des Weiteren erläuterte er, welche zusätzlichen Funktionen mit einem Benutzerkonto möglich sind. Was für viele Zuhörer neu war: mit ‚YouTube‘ kann man nicht nur Musik-, sondern auch Lernvideos, sogenannte Tutorials, ansehen. Somit kann man sich beispielsweise den Umstieg auf Windows 8 erleichtern oder nach Videoanleitung kochen.
Nachdem die letzten Fragen geklärt worden waren, gingen alle Teilnehmer mit erweitertem Wissenshorizont nach Hause um sich noch mal in Ruhe mit dem Videoportal auseinanderzusetzen.
Doch nicht nur bei den Teilnehmenden haben die Stunden beim Internetstammtisch mit Rudolfine Müller und Gisela Müller-Woock Spuren hinterlassen. Auch die Jungpolitiker kommen immer wieder gerne in den Bürgertreff, wo sie stets mit offenen Armen empfangen werden. Zwar wird die Kooperation nun vorerst in die Sommerpause gehen, doch eines ist bereits sicher: die Jugendgemeinderäte werden in der zweiten Jahreshälfte wieder beim Internetstammtisch zu Gast sein.
Ein Bericht von Jugendgemeinderätin Larissa Besler
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Neues Mitglied im Vaihinger Jugendgemeinderat
OB Maisch übergibt Paul Drechsel das T-Shirt des JugendgemeinderatsIm Vaihinger Jugendgemeinderat gibt es ein neues Gesicht: Paul Drechsel. Das aus 20 Mitgliedern bestehende Gremium hat ihn in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag als Nachrücker für die ausscheidende Sarah Pertler bestimmt .
Aus persönlichen Gründen hatte Sarah Pertler ihr Ausscheiden aus dem Jugendgemeinderat beantragt. Sie war im Mai 2011 zur Jugendgemeinderätin gewählt worden und hatte für einige Monate auch das Amt der Sprecherin übernommen.
Nach Moritz Steiner konnte nun erneut ein Junge in das junge Gremium nachrücken. Paul Drechsel stand mit 159 Stimmen auf Platz 5 der Nachrückerliste. Der 16-jährige Schüler aus Vaihingen geht auf das Friedrich- Abel-Gymnasium.
Der Jugendgemeinderat hat dem Ausscheiden von Sarah Pertler und dem Nachrücken von Paul Drechsel einstimmig zugestimmt.
Oberbürgermeister Maisch begrüßte den Neuzugang in der Sitzung, gratulierte Paul Drechsel und überreichte ihm ein orangefarbenes T-Shirt, das er nun gleich beim Maientagsfestzug anziehen kann.

„So viel Zukunft erleben wir selten im Landtag
von Baden-Württemberg“
Vaihinger Jugendgemeinderäte beim Jugendlandtag
Wie oft hört man davon, dass die heutigen Jugendlichen vollkommen politikverdrossen seien? Doch wenn man am vergangenen Samstag (9. März 2013) im Landtag von Baden-Württemberg vorbei geschaut hat, konnte man genau diese Jugendlichen von einer völlig anderen Seite erleben.
Im Zuge des Jugendlandtags, der die Auftaktveranstaltung einer landesweiten Aktion zur Förderungen der Kommunikation von Politikern und den Jugendlichen ist, diskutierten 150 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg, darunter auch Jugendgemeinderäte aus Vaihingen, über verschiedene Themen. Ein großes Augenmerk lag dabei auf dem Zusammenleben in der Gesellschaft, der Bildung, sowie dem ehrenamtlichen Engagement und Umweltschutz. Zu diesen Themen trugen zu Beginn der Veranstaltung alle Anwesenden ihre Gedanken und Ideen zusammen, bevor sich 9 themenspezifische Gruppen, bestehen aus Jugendlichen und Landtagsabgeordneten, bildeten. Aus diesen Gruppen gingen lebhafte Diskussionen hervor, wobei weder die Mitglieder des Jugendlandtags noch die Landtagsabgeordneten ein Blatt vor den Mund nahmen, wie es Landtagspräsident Guido Wolf zu Beginn gefordert hatte.
Die Vaihinger hatten vor allem in Sachen Bildung, aber auch zum Zusammenleben in der Gesellschaft viel zu sagen. In der Bildungsgruppe wurde die zentrale Frage „Macht Schule von heute fit für morgen?“ in unterschiedliche Richtungen diskutiert. So berichteten Sarah Mannhardt und Katrin Reutter dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Claus Schmiedel gerne von ihrem Alltag als G8-Schülerinnen und verdeutlichten, dass im G8-Zug mehr Motivation und Leistungsbereitschaft von Schülern, aber auch von Lehrern benötigt wird. So wurden Anstöße für konkrete Möglichkeiten zur Verbesserung des Unterrichts und des Schulklimas an Herrn Schmiedel und Brigitte Lösch von den Grünen weitergegeben.
Larissa Besler und Julio Carlos Magdalena de la Fuente appellierten an alle Anwesenden, Vorbilder im Zusammenleben in der Gesellschaft zu sein und vor allem Mitbürgern mit Migrationshintergrund zu unterstützen.
Abschließend stellten diese ihre Ergebnisse im Plenarsaal allen Jugendlichen und Politikern vor.
Weitere Bildungsgruppen forderten, den Gemeinschaftskundeunterricht auszuweiten und den Unterricht insgesamt praxisbezogener zu gestalten. Diese Forderungen wurden durch das Heben grüner Karten sowie heftigen Beifall vom Großteil der Jugendlichen unterstützt.
Weiter wurde von einer Gruppe, die sich mit den Wahlen ab 16 beschäftigt hat, befürwortet, das passive Wahlrecht auf kommunaler Ebene schon im Alter von 16 Jahren zu erreichen.
Ebenfalls wurde eine verbesserte Strafprävention für Jugendliche gefordert, da es wichtig ist, die Ursachen der Jugendkriminalität zu bekämpfen.
Weitere Forderungen und Denkanstöße wurden teilweise sehr gemischt von den Jugendlichen kommentiert und beurteilt.
Im Lauf des Tages hatten die Vaihinger die Möglichkeit, mit verschiedenen Politikern ins Gespräch zu kommen. So unterhielten sie sich auch einige Zeit mit dem CDU-Abgeordneten des Wahlkreises Vaihingen, Konrad Epple.
Die Jugendlichen nahmen einige neue Eindrücke und Denkanstöße mit nach Hause und bewiesen ein erneutes Mal, dass sie weder politikverdrossen noch uninformiert sind. Aber auch für die Landespolitiker war dieser Tag interessant und informativ, denn "soviel Zukunft erleben wir selten im Landtag von Baden-Württemberg", wie Guido Wolf in seiner Begrüßungsrede unterstrich.
Ein Bericht von Jugendgemeinderätin Katrin Reutter
"Danke" geht durch den Magen
Die JugendgemeinderätInnen hatten viel Spaß beim Kochen und Verspeisen der KäsespätzleNachdem der Jugendgemeinderat nun seit über einem Jahr im Rahmen des Projekts „Alt trifft Jung" mit dem Bürgertreff kooperiert, bedankten sich dessen Begründerin Barbara Fritsch mit einigen Vertretern des Bürgertreffs am vergangenen Freitag bei den Jungpolitikern mit einem gemeinsamen Kochabend für das entgegengebrachte Engagement.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Terminfindung, fanden sich am späten Freitagnachmittag Vertreter beider Parteien im Bürgertreff ein. Die Aufgabenverteilung war schnell getan und es wurden in zwei Gruppen parallel Kässpätzle unter der Anleitung von Barbara Fritsch zubereitet.
In Kürze eiferten die beiden Gruppen der Jungpolitiker um die Wette, denn natürlich wollte jede von ihnen den besseren Spätzle-Teig haben. So hörte man nach einem Blick in die Schüssel des Gegners vor allem hektische Forderungen nach „mehr Mehl" oder ironisch gemeinte Kommentare für die andere Gruppe.
Gleichzeitig bereiteten die älteren Beiköchinnen den Salat vor, sodass die Jugendgemeinderäte nur noch dessen Soße übernehmen mussten. Obwohl im Nachhinein festgestellt wurde, dass dabei Salz mit Zucker verwechselt wurde, waren alle Anwesenden beim anschließenden Essen mit dem eigens Gekochten zufrieden. Vor dem, von Jugendgemeinderätin Sarah mitgebrachten Nachtisch, überraschte Kollegin und Ansprechpartnerin für den Arbeitskreis ‚Alt trifft Jung' Larissa Besler mit einer Dankesrede an die Hauptkooperationspartnerinnen Barbara Fritsch und Rudolfine Müller. Denn nicht nur die Senioren profitieren von der Zusammenarbeit des Jugendgemeinderats mit dem Bürgertreff. Auch die Jungpolitiker selbst sind jedes Mal überwältigt von so viel Offenheit, Freude, aber auch Dankbarkeit, die ihnen entgegengebracht wird. Zudem wurde an diesem gemeinsamen Abend deutlich, dass die Berührungsängste und die anfängliche Distanz beider Generationen zunehmend verschwunden sind.
Bei einer anschließenden Evaluation, zu der Lothar Knapp, Vorsitzender des Bürgertreffs zur Gruppe hinzustieß, blickten die Jugendgemeinderäte mit Ihren Partnern vom Bürgertreff auf die vergangenen gemeinsamen Veranstaltungen, die vor allem in Kooperation mit dem Internetstammtisch unter der Leitung von Rudolfine Müller und Gisela Müller-Woock stattfanden, zurück. Außerdem wurde überlegt, wie man die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen kann, um das gemeinsame Ziel, Alt und Jung einander anzunähern, weiter zu verfolgen.
Am Ende des zusammen verbrachten Abends waren sich alle Anwesenden einig, dass die gemeinsame Arbeit ein sehr kostbares Gut ist, das in jedem Fall weitergeführt werden soll. Der gemeinsame Kochabend war für beide Seiten sehr unterhaltsam, anregend und verbindend und zeigte ein weiteres Mal, dass Alt und Jung sich manchmal besser verstehen, als man es glauben mag.
„Ein iPad ist ein großgezogenes iPhone ohne Telefonfunktion“
Jugendgemeinderat Julio Magdalena beantwortet die Fragen der interessierten ZuhörerInnenMit dem Ziel junge und ältere Menschen in Vaihingen einander näher zu bringen, gastierten Vertreter des Jugendgemeinderates diese Woche ein weiteres Mal beim Internetstammtisch des Bürgertreffs, der unter der Leitung von Rudolfine Müller und Gisela Müller-Woock steht, um iPads und Tablet-Computer und deren Ähnlichkeiten, Vor- aber auch Nachteile gegenüber eines herkömmlichen Computers vorzustellen.
„Machen Sie sich bitte gleich bemerkbar, wenn Sie etwas nicht verstehen oder ich lauter sprechen soll“, stellte Jugendgemeinderat und Referent Julio Magdalena de la Fuente gleich zu Anfang seines Vortrags klar. Im Laufe der folgenden zwei Stunden zeigte er die zahlreichen Funktionen und Möglichkeiten des Geräts, das durch Berühren des Bildschirms gesteuert wird. Außerdem erklärte der Jungpolitiker, wie man sogenannte „Apps“ im „Appstore“ herunterlädt und führte einige Zusatzprogramme vor. Zur Überraschung mancher Teilnehmer merkte er an, dass es mit einem solchen Tablet-Computer nicht möglich ist zu telefonieren. Darüber hinaus demonstrierte er einige Zubehörartikel, wie beispielsweise eine über Bluetooth mit dem iPad verbundene Tastatur, die es ermöglicht nicht unbedingt mit der Bildschirmtastatur schreiben zu müssen. Die teilnehmenden Senioren zeigten sich sehr neugierig und stellten interessiert Fragen, die der 17-Jährige gerne beantwortete.
Die Kooperation des Jugendgemeinderats mit dem Internetstammtisch, die erst durch Barbara Fritschs Projekt „Alt trifft Jung“ entstanden ist, hat sich mittlerweile zum unerwarteten Selbstläufer entwickelt. „Der nächste Termin ist bereits geplant“, verkündet Rudolfine Müller am Ende der Veranstaltung freudig. Am 26. März 2013 wird der Jugendgemeinderat wieder im Bürgertreff agieren und das Betriebssystem Windows 8 präsentieren.
Ein Bericht der Jugendgemeinderätin Larissa Besler
20130301 Ein iPad ist ein großgezogenes [...]
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